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Vorbeugen bei Elementarereignissen

Das Wetter können Sie nicht beeinflussen - aber mit einigen einfachen Massnahmen Elementarschäden vorbeugen.
 
Die GVB unterstützt Sie dabei. Was die GVB tut, um Sie vor Schäden zu bewahren. 

 
So schützen Sie Ihr Haus vor Schäden durch Sturmwind

Wo besteht Gefahr ?
- Bei Sturm sind grundsätzlich alle Gebäude gefährdet
 
Besonders aber:
- Gebäude in den Bergen, auf Hügeln oder in Föhntälern
- Gebäude, die dem Wind Angriffspunkte bieten mit weit herunter- oder nach vorne gezogene Dächer oder Nischen
- Nicht fachgerecht gebaute Gebäude
- Gebäude z.B. am Ende einer Strasse oder eines Tals, in deren Umgebung der Wind kanalisiert wird und die in der Windrichtung liegen
 
So schützen Sie sich unmittelbar:
- Gefährden Sie sich nicht selbst
- Bleiben Sie während eines Sturms im Haus, und nehmen Sie keine Reparaturen vor, bei drohendem Sturm oder Gewitter
- Befestigen Sie lose Gegenstände binden Sie Gartenmöbel an oder versorgen Sie diese sicher
- Schliessen Sie alle Fenster und Türen
- Ziehen Sie Stoffstoren ein
- Rafflamellenstoren immer hochziehen
- Arretieren Sie die Klappläden, sind sie geschlossen, schützen diese die Fenster bei Sturm
- Ordnen Sie Sofortmassnahmen an, um weitere Schäden zu verhindern
- Veranlassen Sie beispielsweise rasch eine provisorische Abdeckung ihres Daches
 
Sorgen Sie vor !
- Lassen Sie den Zustand Ihres Dachs regelmässig durch einen Dachdecker kontrollieren
- Ersetzen Sie alte und spröde Materialien (Stoffe, Lamellen, Eternitplatten, etc.)
- Bei Neuanschaffungen setzen Sie auf Rollläden und Lamellenstoren, die bei Sturm die Fenster schützen 
- Wählen Sie Klasse 1 gemäss Norm SIA 342 für Windgeschwindigkeiten bis 100 km/h
- Überprüfen Sie Bäume in der Nähe Ihres Hauses, lassen Sie Äste schneiden die es bei Wind berühren
- Alte und kranke Bäume sind zu fällen
 
So schützen Sie Ihr Haus vor Schäden durch Überschwemmungen

Wo bestehen Gefahren ?
- Wenn Seen, Flüsse und Bäche über die Ufer treten, sind anliegende Gebäude betroffen - bei Starkregen sind in der Schweiz jedoch alle
  Gebäude gefährdet, die sich in Hang- und Muldenlagen befinden
- Oft staut sich hier das Wasser und dringt durch Öffnungen in das Haus ein
- Ist die Kanalisation überlastet, kann es zudem zu Rückstaus kommen - in- und ausserhalb des Gebäudes
 
So schützen Sie sich unmittelbar:
- Schliessen Sie alle Fenster und Türen (vor allem in den Untergeschossen)
- Deponieren Sie Sandsäcke vor gefährdeten Gebäudeöffnungen (Lichtschächte)
- Errichten Sie provisorische Wasserwehren
- Allfällige mobile Wassersperren aufstellen
 
Sorgen Sie vor !
- Halten Sie Entwässerungsabläufe frei
- Erhöhen Sie Lichtschächte, damit kein Wasser in den Keller eindringt
- Errichten Sie Schutzmauern oder Dämme
- Haustechnik und Geräte wie Waschmaschine, Trockner nicht in überschwemmungsgefährdeten Räumen installieren
- Im gefährdeten Bereich auch keine Wohn- und Arbeitsräume einrichten
- Verankern Sie den Öltank, so dass er nicht aufschwimmen kann
- Passen Sie wenn möglich das Gelände so an, dass es vom Haus her abfällt; erhöhen Sie Eingangsbereiche und Garageneinfahrt
 
So schützen Sie Ihr Haus vor Schäden durch Schneedruck

Wo bestehen Gefahren ?
- Schneelasten können Dächer eindrücken – dies vor allem, wenn Dächer nicht nach den gültigen SIA-Normen konstruiert oder schlecht unterhalten 
  sind (zum Beispiel morsches Gebälk)
- Ein Schneerutsch (Dachlawine) kann Schäden an tiefer liegenden Gebäudeteilen verursachen und Personen gefährden
- Bei ungünstigem Frost-Tau-Wechsel kann es bei Steildächern zu hohen Eislasten im Traufbereich kommen. Hier kann die überbeanspruchte Traufe Schaden nehmen 
- Abbrechendes Eis kann Menschen verletzen oder Sachschäden verursachen
 
Unmittelbarer Schutz:
- Beobachten Sie bei lang anhaltenden Schneefällen die Schneemenge auf dem Dach, verfolgen Sie in den Medien, welche Gefahr besteht; achten Sie darauf,
  ob in Ihrer Nachbarschaft bereits Dächer geräumt werden
- Lassen Sie übermässige Schneemengen auf dem Dach entfernen (allenfalls durch einen Fachmann)
- Auch dem Gebäude nahestehende Bäume sollten von Schneelasten befreit werden
- Befreien Sie Dachabläufe regelmässig von Schnee und Eis
 
Sorgen Sie vor !
Bauliche Massnahmen:
Bringen Sie Schneefangvorrichtungen oder Schneestopper an (gemäss den gültigen SIA-Normen), wenn die Dachneigung mehr als 25 Grad beträgt.
 
So schützen Sie Ihr Haus vor Hagel

Wo bestehen Gefahren ?
Gebäudehüllen sind heute oft anfälliger für Hagelschäden. zum Beispiel durch grosse Glasfassaden mit Beschattungssystemen
Typisch sind Schäden an Storen und Rollläden. In ganz schweren Fällen kann sogar die Fassade beschädigt werden.
 
Besonders gefährdete Bauteile sind:
- Beschattungsvorrichtungen wie Storen und Rollläden
- Kunststoffplatten, Oberlichter aus Kunststoff
- Solar- und Photovoltaik-Anlagen
- Hagel kann zudem durch eindringendes Wasser Schäden im Gebäudeinnern verursachen. Zum Beispiel wenn die Fassade nicht 
  dicht ist oder wenn Hagelkörner und Schmutz Abläufe verstopfen
 
So schützen Sie sich unmittelbar:
Gefährden Sie sich nicht selbst. Bleiben Sie während eines Hagelsturms im Haus und nehmen Sie keine Reparaturen vor.
 
Bei drohendem Hagelschlag:
- Schliessen Sie Fenster und Türen
- Ziehen Sie Stoffstoren ein
- Ziehen Sie Rafflamellenstoren und Rollläden hoch, sie sind gefährdeter als modernes Fensterglas

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